Nicht mehr Knecht, sondern Kind - denn Jesus macht uns frei - Predigt zum Christfest 2007 über Galater 4,4-7

4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, 5 damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen. 6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater! 7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.

Liebe Geschwister,
Jesus ist in unsere Welt gekommen - und macht uns frei, endlich. Jesus ist in unsere Welt gekommen und macht uns zu frohen, gewissen Kindern Gottes.
"Als die Zeit erfüllt war..." so schreibt Paulus kurz und knapp. Dabei kann man sich kaum klar machen, wie viele Sehnsüchte hinter diesem Wort steckten. Viele im Volk Gottes sehnten sich schon lange nach Befreiung. Dann kam Jesus - und endlich war sie da, die Befreiung.
Sie kam anders, als manche dachten. Denn es war nicht die politische Befreiung von der Römerherrschaft, unter der sie in Israel zu leiden hatten. Nein - Jesus hat immer wieder unmissverständlich gesagt: Ich bin kein Revolutionär, und ich bin auch nicht gekommen, um die politischen Verhältnisse in meiner Heimat zu ändern. Jesus meinte zuerst eine ganz persönliche Befreiung, eine Befreiung des einzelnen Menschen. Befreiung von allerlei Nöten, Bindungen, und vor allem - Befreiung von Schuld. Zwei Arten von Menschen möchte ich heraus greifen, mit denen Jesus immer wieder zu tun hatte. Zwei Arten von Menschen, die er frei gemacht hat.

1. Befreiung für die Schuldbeladenen

Da waren zunächst die Belasteten, wir würden vielleicht heute sagen: die "Heruntergekommenen". Israel, das Volk Gottes hatte zwar seine Bibel - unser heutiges Altes Testament. Und doch hatten sich viele, viele von Gottes Wort entfernt. Denken wir etwa an die Sünderin (Lukas 7:36ff), eine stadtbekannte, verrufene Person, die sich zu Jesus drängt, mitten in eine Tischgesellschaft. Sie überschüttet Jesus mit ihrer Zuneigung, salbt ihn, weint, glaubt ihm. Und er sagt ihr: Dir sind deine Sünden vergeben. Gehe hin in Frieden. Wie satt muss sie ihr bisheriges Leben gehabt haben - ob sie sich manchmal vor sich selbst geekelt hat?
Oder denken wir an den Zöllner Zachäus (Lukas 19:1ff). Der war zwar streng genommen nicht heruntergekommen, sondern er war reich. Aber er war auch ein großer Gauner, der seinen Reichtum nicht rechtmäßig erworben hatte. Er sucht einen Neufang für sein Leben, und er sucht dazu die Begegnung mit Jesus. Bei ihm findet er Hilfe. Und so heißt es dort (Lukas 19:9-10) "Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, denn auch er ist Abrahams Sohn.  Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist."
Es gab viele solche belasteten, verstrickten Menschen damals - und sie können gar nicht schnell genug zu Jesus kommen. Wie lange sie sich wohl schon nach Befreiung gesehnt haben? "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn..." Jesus kommt in unsere Welt - und endlich gibt es Befreiung!
Ich denke, es gibt auch heute noch solche Menschen. Vielleicht sind sie nach außen hin "ganz cool", wie man so sagt, und mit allen Wassern gewaschen. Und sehnen sich doch im Inneren nach einem anderen Leben. Es mag lange Zeit Spaß machen, ganz ohne Gott und ohne seine Gebote zu leben. Ich tue, was ich will, und keiner soll mir hereinreden! Bis so mancher seine Erfahrungen macht. An Dingen scheitert. Und merkt, wie hohl, wie leer, und wie verdorben sein Leben geworden ist. Und er sagt sich: Ich möchte so gern etwas ändern - aber ich kann nicht aus meiner Haut heraus! Wenn es dich gibt, Gott, dann tu´ doch etwas!"
Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn..." Gott hat etwas getan. Jesus ist gekommen - besonders für die "Zöllner und Sünder". Für diese Beladenen, die Gott um Hilfe bitten. Die brauchen nicht mehr zu warten. Denn Jesus ist auch heute nicht weiter entfernt. Nicht weiter entfernt als ein Gebet. Endlich gibt es Befreiung! Ich kann heraus aus meiner Haut. Ich kann frei werden von meiner Schuld.
Wie hat Jesus das gemacht, diese Befreiung? Hier steht: Jesus kam, damit er uns "erlöste". Paulus meint damit, was das Ziel war, als Jesus in diese Welt kam. Paulus meint damit, was Jesus für uns am Kreuz getan hat. Und in diesem Wort, "erlösen", da hörte man im Originaltext einen besonderen Klang mit. Und man dachte z.B. an einen Gefangenen, der in seiner Zelle schmachtet, ohne Hoffnung. Er würde gerne heraus, aber die Mauern sind dick, und die Tür ist verschlossen. Und dann kommt einer mit dem Schlüssel, öffnet die Tür und sagt: Heute ist ein besonderer Tag. Man hat dich begnadigt, du wirst heute in die Freiheit entlassen, du kannst gehen. Und der Gefangene weiß vor Erstaunen und vor Freude nicht, was er sagen soll.
Jesus ist gekommen, um uns am Kreuz gleichsam aus einem Gefängnis zu befreien. Aus diesen Mauern, die um unser Leben herum sind. Diese Mauern, die die Bibel "Sünde" nennt, und die uns knechten und einsperren, so dass wir nicht mehr "heraus können aus unserer Haut", aus unserem eingefahrenen Leben. Er hat uns frei gemacht!

2. Befreiung für die Selbstgerechten

Jesus ist aber auch für eine andere Art von Belasteten gekommen. Und die haben es ihm immer besonders schwer gemacht. Das waren nicht etwa die, die noch mehr heruntergekommen waren als die "Zöllner und Sünder". Sondern das waren die - "ganz Frommen". Zur Zeit Jesu waren das besonders die Pharisäer. Berühmtestes Beispiel ist der Apostel Paulus, der früher Saulus hieß. Bis in die kleinste Einzelheit bemühte er sich, Gottes Gebote einzuhalten. Wie eine große Last lag Gottes Gesetz auf ihm, aber er mühte sich redlich. Er wußte von Jesus, und er hielt ihn für gefährlich. Er verfolgte seine Anhänger. Bis Jesus ihm die Augen öffnete, "damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste..."
Für Paulus war diese Erfahrung so überwältigend. Dass er seine früheren religiösen Einstellungen für wertlos hielt. In seinem Philipperbrief beschreibt er es einmal besonders drastisch:"Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne." (Philipper 3:8)  Seit Jesus ihn freigemacht hatte. Seit er wusste, dass nicht seine religiösen Bemühungen ihn zu Gott bringen. Sondern das Opfer von Jesus, sein Opfer am Kreuz. Seitdem war er befreit, befreit von all dem "frommen Druck". Seitdem hielt er Gottes Gebote. Aber aus Überzeugung. Und nicht, um Gott mit seiner Frömmigkeit zu beeindrucken.
Religiöse, "fromme" Menschen in diesem Sinne - die haben es oft besonders schwer. Und manchmal befürchte ich, es gibt mehr davon, als wir denken. Oft wollen sie gar nicht frei werden! Sie seufzen unter der Last ihres so genannten "Glaubens" und machen trotzdem so weiter. Immer weiter in der Mühle, immer wieder bemüht - und trotzdem bleibt das Herz leer, und von der frohen Gewissheit der Kinder Gottes ahnen sie nur von ferne.
Manchmal braucht es da auch eine besondere Erfahrung. Vielleicht, dass Gott einen so ans Ende führt, dass er es einsieht: Meine religiösen Bemühungen sind tatsächlich sinnlos - ich komme und komme Gott einfach nicht näher, ich kann tun, was ich will. Vielleicht aber auch so wie bei Paulus: Jesus überwältigt mich einfach. Und er sagt mir: Ab heute ist Schluss mit deiner selbst gemachten "Religion"! Ab heute stehst du nicht mehr unter ihrer "Knute". Sondern ab heute gehörst du mir.
Jesus ist in die Welt gekommen, um uns zu befreien. Das ist die frohe Weihnachtsbotschaft für die belasteten Sünder, die aus ihrem "Gefängnis" heraus wollen. Aber es ist auch die frohe Weihnachtsbotschaft für die "ganz Frommen". Für die Selbstgerechten, die unter dem Gesetz seufzen, die sich mit ihrer selbstgemachten Religion abplagen... "damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen."
Und auch hier verwendet Paulus wieder ein Bild, um zu erklären, wie Jesus das vollbracht hat. Es ist kein ganz einfaches Bild, und wenn wir etwas Mühe haben, zu folgen, dann können wir uns trösten - denn wir sind nicht die Ersten, denen es so ergeht. Schon Petrus schrieb über seinen "Apostelkollegen" Paulus und seine Briefe, "in denen einige Dinge schwer zu verstehen sind" (2. Petrus 3:16). Weil es aber um eine wichtige, ja geradezu - geistlich gesehen - lebenswichtige Sache geht, will ich versuchen, es zu erklären. Damit wir diese Freiheit noch besser verstehen.
Was macht Jesus, bevor er zu uns auf die Erde kam? Jesus, der Sohn Gottes - ihm ging vorher gut, er war in der Ewigkeit bei seinem Vater, schon immer. Er hätte dort für immer bleiben können. Warum weggehen von einem so herrlichen Ort? Aber er kam aus seiner Herrlichkeit, damit er "einer von uns würde", "geboren von einer Frau", wie es hier heißt. Geboren in einer Krippe, wuchs er auf, wurde ein Mann. Er lebte ganz und gar freiwillig unter uns, und das zu den gleichen Bedingungen, wie jeder andere Mensch.
Er hatte nicht nur menschliche Bedürfnisse. Konnte Hunger und Durst verspüren, Freude und Schmerz. Sondern er stellte sich sogar unter die Gebote Gottes, die Gott uns Menschen gegeben hatte - "getan unter das Gesetz", wie Paulus es ausdrückt. Der Sohn Gottes - er wollte ganz und gar zu den gleichen Bedingungen leben wie wir Menschen. Und dazu gehörte es auch, dass er sich den Ansprüchen Gottes, den Ansprüchen seiner Gebote aussetzte.
Warum tat er das? Er wusste, dass der sündige Mensch diese Gebote nicht mehr erfüllen kann. Er wusste, welche Strafe darauf stand: Der Zorn Gottes, der drohend über den ungehorsamen Menschen hängt - das war es, was das Gesetz Gottes ankündigte. Und was tut Jesus - "getan unter das Gesetz"? Er sagt: Meine Menschen können es nicht tun. Aber ich liebe sie, und sie dauern mich. Ich will es für sie tun. Also  gehorcht er den Geboten Gottes, als Mensch, bis in die kleinsten Einzelheiten, tadellos und ohne Fehler. Er, der Menschgewordene. Er erfüllt die Gebote an unserer Stelle. Vollkommen. Denn er war als einziger Mensch "ohne Sünde" (Hebräer 4:15) Und was tut er am Schluss seines Lebens? Er erfüllt nicht nur das Gesetz. Sondern er nimmt sogar die Strafe auf sich, die das Gesetz Gottes ankündigt für den Ungehorsam. Dieser Ungehorsam, mit dem die Menschheit sich gegen ihren Schöpfer erhoben hat. Und so entlädt sich der Zorn Gottes über ihm, und er trägt die Strafe des Gesetzes am Kreuz - an unserer Stelle.
Versteht ihr? "Getan unter das Gesetz" - tut Jesus das, was eigentlich wir tun müssten. "Getan unter das Gesetz" - erleidet Jesus die Strafe, die eigentlich wir erleiden müssten. Der Weg zum himmlischen Vater ist frei! Damit sind alle religiösen Bemühungen, alle verkrampften Versuche, sich einen Weg zu Gott zu bahnen. Alle Versuche, sich selbst zu bestrafen, sich zu kasteien, zu büßen, für seine Schuld. All die Anstrengungen, sich einer der großen oder kleinen Weltreligionen und ihren Regeln zu unterstellen. All das stellt sich als sinnlos heraus. Denn Jesus hat alles schon getan - an unserer Stelle. Dafür ist er in unsere Welt gekommen. Er ist "getan unter das Gesetz" - an unserer Stelle. Wohl dem, der das glaubt! Er wird eine Freiheit erfahren. Eine Freiheit, von der alle religiös Bemühten, Belasteten nur träumen können.

3. Das Leben in der Freiheit: Nicht Knecht, sondern Kind

So, dass war jetzt wirklich viel Theorie - anstrengend, aber notwendig. Nun wollen wir nach den praktischen Auswirkungen in unserem Leben fragen. Denn diese Befreiung, die Jesus bringt. Sie hat eine ganz bestimmte Zielrichtung. Denn sie macht uns zu Kindern Gottes. "Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsere Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!"
Es ist ja heute leider mehr und mehr Brauch geworden, den arbeitenden Menschen unter Druck zu setzen. Der Rotstift wird angesetzt, der Sparzwang diktiert, und auf einmal müssen vier Menschen die gleiche Arbeit machen, wie vorher fünf, dann wird rationalisiert auf drei, usw. usw. Manche kennen das aus eigener leidvoller Erfahrung. Und wenn du dich beklagst, dann musst du vielleicht noch hören: Wenn Sie sich überfordert fühlen, dann müssen Sie das nicht mehr tun. Draußen warten schon drei andere, die gerne ihre Stelle übernehmen würden... Und dir fällt vielleicht das ein, wofür man früher das alte Wort "Knechtschaft" gebraucht hat.
"So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind." Ja - manche stellen sich so  auch die Beziehung zu Gott vor - wie eine Arbeitsstelle unter hohem Druck. Du musst schuften wie ein Knecht. Du musst fromme, christliche Leistung bringen. Und wer diese Leistung nicht bringt, der wird zuerst von Gott "abgemahnt". Und wer dann die Leistung immer noch nicht bringt, der "fliegt". Und vorbei ist es mit dem Christsein, mit der Beziehung zu Gott, mit der Hoffnung auf den Himmel.
Deshalb merken wir uns gut diesen Satz, der für jeden Christen gilt: "So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind." Diesen Satz kann vielleicht der besonders gut nachvollziehen, der selbst Kinder hat. Kinder haben gewöhnlich ein ganz natürliches, spontanes Vertrauen zu ihren Eltern. Sie wissen, wo sie geborgen sind, und wo ihr Zuhause ist. Natürlich müssen sie auch lernen, ihren Eltern zu gehorchen - und das ist nicht immer so einfach... Aber eines ist dabei immer klar: Unsere Kinder z.B. würden - hoffentlich! - nicht auf die Idee kommen, dass ich eines Tages nicht mehr ihr "Vati" bin - selbst dann, wenn es einmal Ärger gegeben hat. Das wäre nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ein unsinniger Gedanke: Kind seiner Eltern wird man durch die Geburt und durch sonst nichts, daran gibt es nichts zu rütteln und zu deuteln. Und deshalb tun Kinder instinktiv das Richtige, wenn sie ihren Eltern so spontan vertrauen, und wenn sie lernen, auf sie zu hören.
"Abba, lieber Vater" - so kann ein Christ spontan rufen zu Gott. "Abba" - übersetzt heißt das soviel wie "Vati". Warum? Weil der Heilige Geist ihm - im Bild der Bibel - eine "neue Geburt" geschenkt hat. Und durch diese geistliche Geburt ist er Kind Gottes, und Gott ist sein "Vati", sein lieber himmlischer Vater.
"Wundere dich nicht, daß ich dir gesagt habe: Ihr müßt von neuem geboren werden." (Johannes 3:7) So sagt schon Jesus zu dem erstaunten Pharisäer Nikodemus. Ein Mensch, der zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist. Ein Mensch, dem alle seine Sünden vergeben wurde. Ein solcher Mensch hat eine neue, eine geistliche Geburt erfahren. Er ist jetzt ein Kind Gottes.
Und daran gibt es nichts zu rütteln. Ich bin nicht heute Kind Gottes - solange ich nur fest genug glaube und mich christlich verhalte. Und morgen bin ich es nicht mehr - weil die Zweifel kommen, oder weil ich in Schuld gefallen bin. Das ist nach der Bibel eine ganz und gar unmögliche Vorstellung! Kind Gottes werde ich nicht durch meine Frömmigkeit. Kind Gottes werde ich dadurch, dass Jesus in die Welt kommt. Und dass er mich frei macht. "Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, ....., damit wir die Kindschaft empfingen." Dass wir unserem Vater im Himmel dann nicht nur vertrauen, sondern ihm auch  gehorchen - dass ist nicht die Voraussetzung der Kindschaft, sondern das ist ihre Folge! Merken wir uns das gut - wenn wir in dieser Freiheit der Kinder Gottes leben wollen.
Es ist eben ganz genau so wie bei unseren eigenen Kindern. Erst werden sie geboren. Dann  merken sie: Da ist jemand, dem ich vertrauen kann. Dann lernen sie "Vati" und "Mutti" zu sagen. Und dann lernen sie auch, ihren Eltern zu gehorchen. Einen Angestellten, einen "Knecht" - den kann man entlassen, wenn er "nicht genug bringt". Aber das ist bei unserem Verhältnis zu Gott nicht so. "So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind." Da können wir als Christen ganz gewiss sein. Da gibt es nichts zu rütteln.
So nehmt das mit als frohe Botschaft in diese Weihnachtstage, und darüber hinaus: Jesus kam in die Welt, um uns zu befreien. Für die Schuldbeladenen, die nicht "aus ihrer Haut heraus können". Für die Selbstgerechten, die Frommen, die religiös Bemühten. Und für alle anderen. Dafür wurde er als Mensch geboren. Dafür lebte er "zu unseren Bedingungen". Dafür starb er am Kreuz - "unter das Gesetz getan".
Jesus kam in diese Welt, um uns zu frohen und freien Kindern Gottes zu machen. Kinder, die voller Vertrauen sind auf ihren himmlischen Vater. Das wollen wir nicht versäumen. Das feiern wir an Weihnachten. Darauf wollen wir   unser Leben bauen. "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen." Amen.

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